Monika Stutz     Naturheilpraktikerin mit eidg. Diplom in Homöopathie

 

MMPP - Materia Medica Pura Projekt

Die wichtigen Werkzeuge in einer homöopathischen Praxis sind die Arzneimittellehre (Materia Medica) und das Symptomenlexikon (Repertorium). Seit dem Ende des 19 Jahrhundert wurden diese Arbeitsbücher nicht mehr systematisch überarbeitet. Die letzte große Arzneimittellehre, „Herings Guiding Symptoms“, wurde zwischen 1879 und 1891 publiziert. Alle danach veröffentlichten homöopathischen Arzneimittelprüfungen und Fallberichte sind darin nicht berücksichtigt.
Das Ziel des MMPP-Projekts ist es, die Arzneimittellehre und das Symptomenlexikon zu vertiefen und zu erweitern. Eine besondere Fundgrube sind alte Fachzeitschriften aus der Blütezeit der Homöopathie mit Beiträgen von grossen Homöopathen wie Lippe, Guernsey, Yingling, Nash, Boger.....
Dieses brachliegende Material - Fallberichte, Arzneimittelprüfungen, klinische Erfahrungen, Diskussionen - wird gesammelt und gesichtet und in einem umfassenden Dokument (Monographie) zusammengetragen.  Beteiligt sind ca. 40 europäische und 11 amerikanische Homöopathen.
Geleitet wird das Projekt von Dr. André Saine, der in Montreal lebt und arbeitet. In seiner Praxis behandelt er fast ausschließlich schwerstkranke Patienten. Dr. Saine ist ein gefragter Lehrer, der sein Wissen aus dem sorgfältigen Studium der alten Meister schöpft und in Seminaren in Kanada, den USA und in Europa weitergibt. Informationen zu ihm finden Sie unter
 www.homeopathy..ca
Weitere Informationen zu dem Projekt und Weiterbildungen finden Sie unter www.mmpp-saine.org
Bis Ende 2014 wurden ca. 150'000 Nachträge im Repertorium vorgenommen. 2016 werden voraussichtlich die ersten Monographien zur Verfügung stehen.
Im Rahmen dieses Projekts haben  Martina Rickenbach (www.martinarickenbach.ch) und ich gemeinsam das Mittel Aqua marina aufgearbeitet, Fachzeitschriften indexiert und Nachträge im Repertorium gemacht.
Mit Aqua marina führten wir eine Arzneimittelprüfung durch, die in der Zeitschrift “Homöopathie KONKRET” Nr. 3/2015 veröffentlicht wurde.